Die Intensivstation des Luisenhospitals wird gemeinsam von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin und der
Medizinischen Klinik geleitet. Betreut werden schwerstkranke Patienten mit Störungen lebenswichtiger Funktionen. Einem hochqualifizierten speziell ausgebildetem Team von Ärzten und Pflegekräften stehen alle derzeit verfügbaren technischen Hilfsmittel zur Verfügung. Im Vordergrund steht hier nicht die sogenannte Apparatemedizin, sondern die humane Betreuung des einzelnen Patienten. In Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Seelsorgern und Ärzten aller Fachrichtungen, die bei speziellen Problematiken rasch hinzugezogen werden können, wird versucht, den Patienten und ihren Angehörigen rund um die Uhr gerecht zu werden. Wichtige Grundlage für die Behandlung ist die ständig neue gemeinsame Beurteilung der Gesamtsituation. Hier geht es nicht um Anwendung intensivmedizinischer Möglichkeiten um jeden Preis, sondern darum, für jeden Menschen die für ihn richtige und sinnvolle Behandlung in der jeweiligen Situation herauszufinden. Da trotz aller menschenmöglichen Bemühungen auch auf der Intensivstation nicht jeder lebensbedrohliche Zustand erfolgreich behandelt werden kann, ist es dem gesamten Team wichtig, auch Sterbende mit besonderer Zuwendung zu begleiten.
Technische Hilfsmittel
- 14 komplett ausgestattete Intensivbehandlungsplätze
- moderne Beatmungsgeräte mit allen derzeit verfügbaren Möglichkeiten
- Überwachungssysteme auf neuestem Stand
- Mehrere Pumpen für Schmerz-, Beruhigungs- und kreislaufstützende Medikamente
- Spezialbetten für besondere Lagerungen
- Nierenersatzverfahren aller Art
- Zusätzliche Überwachung der Herz- Kreislauffunktion über spezielle Katheter beziehungsweise Ultraschall
- Notfalloperationen
- Anlage von Kathetern und Drainagen
- Lungenspiegelung
- Verschiedenste spezielle Atemhilfen
- 24-Stunden-Notfallabor
- Blutgasanalysen direkt auf der Station
- Notfalldepot für Spezialmedikamente